Fuerteventura Klima: Temperaturen und beste Reisezeit
Das Fuerteventura Klima gilt als eines der ausgeglichensten Europas: subtropisch-trocken mit Tagestemperaturen zwischen rund 20 °C im Winter und 28 °C im Hochsommer. Regen fällt selten, die Sonne scheint im Jahresmittel etwa sieben bis acht Stunden täglich. Der ständige Passatwind mildert die Hitze. Dadurch ist die Insel das ganze Jahr über bereisbar.
Welches Klima herrscht auf Fuerteventura?
Fuerteventura hat ein subtropisches Wüstenklima, in der Klimaklassifikation nach Köppen als BWh (heißes Wüstenklima) eingeordnet. Das bedeutet: wenig Niederschlag, milde Winter und warme, aber nicht extrem heiße Sommer.
Die Insel liegt nur etwa 100 Kilometer vor der Küste Marokkos und ist damit die dem afrikanischen Festland am nächsten gelegene Kanareninsel. Diese Nähe zur Sahara prägt das Wetter stärker als bei den westlichen Kanaren. Trockene Luftmassen und gelegentlicher Saharastaub („Calima“) sind typisch.
Anders als das feuchtere Klima auf Teneriffa oder La Palma bleibt Fuerteventura überwiegend flach und karg. Ausführliche Klimadaten der Kanaren findest du beim spanischen Wetterdienst AEMET.
Wie sind die Temperaturen auf Fuerteventura im Jahresverlauf?
Die Temperaturen schwanken über das Jahr nur wenig: Im Januar liegt der Tageshöchstwert bei etwa 20–21 °C, im August und September bei rund 27–28 °C. Nachts kühlt es selten unter 14 °C ab.
Diese geringe Jahresschwankung von nur rund sieben Grad ist der Grund für den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“, den alle Kanaren tragen. Frost gibt es auf Meereshöhe praktisch nie.
Das Meer ist zusätzlich ein Wärmespeicher. Die Wassertemperatur reicht von etwa 18 °C im Februar/März bis zu 23 °C im September/Oktober und bleibt damit ganzjährig zum Baden geeignet.
| Monat | Luft Tag (°C) | Wasser (°C) | Regentage |
|---|---|---|---|
| Januar | 21 | 19 | 3 |
| April | 22 | 18 | 1 |
| Juli | 26 | 21 | 0 |
| September | 28 | 23 | 1 |
| November | 24 | 21 | 3 |
Die Werte sind Näherungswerte aus mehrjährigen Klimamitteln und können von Jahr zu Jahr abweichen.
Warum weht auf Fuerteventura ständig Wind?
Fuerteventura liegt im Bereich der Nordost-Passatwinde, die fast ganzjährig und besonders zwischen Mai und September wehen. Diese Winde machen die Insel zu einem der besten Reviere Europas für Surfen und Kiten.
Der Passat ist ein beständiger Wind, der in den Subtropen aus nordöstlicher Richtung weht. Auf Fuerteventura sorgt er dafür, dass sich die Hitze selbst im Hochsommer angenehm anfühlt, weil die trockene Luft ständig in Bewegung ist.
Für Aktive ist dieser Wind ein Geschenk. Wer ihn nutzen möchte, findet Reviere und Einsteigerinfos in unserem Beitrag zum Wassersport auf Fuerteventura. An windstillen Buchten im Süden lässt es sich dagegen entspannt baden.
Wann ist die beste Reisezeit für Fuerteventura?
Die beste Reisezeit für Fuerteventura ist ganzjährig, wobei September und Oktober mit warmem Meer und stabilen 26–28 °C besonders angenehm sind. Sonnenanbeter reisen im Sommer, Wanderer und Städtereisende bevorzugen die milderen Monate von November bis März.
Im europäischen Winter ist die Insel ein beliebtes Ziel, um dem Grau zu entfliehen: 20 °C und viel Sonne sind im Januar Normalität. Wer Wind zum Surfen sucht, kommt zwischen Mai und September auf seine Kosten.
Auch abseits von Strand und Wetter lohnt die Insel. Mehr über die Geschichte Fuerteventuras und die kulinarischen Köstlichkeiten erfährst du in unseren weiteren Beiträgen.
Was ist die Calima – und wann tritt sie auf?
Die Calima ist ein heißer, staubbeladener Wind aus der Sahara, der feinen Sand über die Kanaren trägt. Sie tritt unregelmäßig, meist im Winter und Frühjahr, für einige Tage auf.
Während einer Calima kann die Temperatur kurzfristig über 35 °C steigen und die Sicht durch Staub deutlich eingeschränkt sein. Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten dann Aktivitäten im Freien reduzieren.
Solche Ereignisse sind ein natürlicher Teil des Inselklimas. Hintergründe zur Geografie der Insel bietet der Artikel zu Fuerteventura bei Wikipedia.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie warm ist es auf Fuerteventura im Winter?
Im Winter, also von Dezember bis Februar, liegen die Tageshöchstwerte auf Fuerteventura bei etwa 20 bis 22 °C. Nachts kühlt es auf rund 14 bis 15 °C ab. Regen fällt selten und die Sonne scheint auch im Januar oft mehrere Stunden am Tag, weshalb die Insel als Winterreiseziel beliebt ist.
Kann man auf Fuerteventura ganzjährig baden?
Ja, das Meer rund um Fuerteventura bleibt ganzjährig badegeeignet. Die Wassertemperatur reicht von etwa 18 °C im Februar und März bis zu 23 °C im September und Oktober. Vielen reicht das auch im Winter zum Schwimmen, empfindlichere Badegäste bevorzugen die wärmeren Monate von Juni bis November.
Regnet es auf Fuerteventura viel?
Nein, Fuerteventura ist sehr trocken. Der Jahresniederschlag liegt im Küstenbereich meist unter 150 Millimetern, verteilt auf nur wenige Regentage, überwiegend zwischen November und Februar. In den Sommermonaten Juli und August fällt praktisch kein Regen. Diese Trockenheit prägt das karge, wüstenähnliche Landschaftsbild der Insel.
In welchen Monaten ist der Wind am stärksten?
Der Passatwind weht auf Fuerteventura am kräftigsten zwischen Mai und September. In dieser Zeit finden auch internationale Surf- und Kitewettbewerbe statt. Wer es windgeschützter mag, sollte geschützte Buchten im Süden der Insel wählen oder die windärmeren Monate im Spätherbst und Winter bevorzugen.
Fazit: Fuerteventura ist ganzjährig ein Klimaziel
Das ausgeglichene Fuerteventura Klima mit milden Wintern, warmen Sommern und ständigem Passatwind macht die Insel zu einem der zuverlässigsten Sonnenziele Europas. Ob Badeurlaub im September oder Winterflucht im Januar – das Wetter spielt fast immer mit.
Plane deine Reise nach deinen Vorlieben: Wind zum Surfen im Sommer, angenehme Wärme im Herbst, mildes Wintersonnenklima von November bis März. Stöbere weiter in unseren Beiträgen und bereite dich mit unserem Spanisch-Einsteigerkurs auf deinen Aufenthalt vor.